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Mittwoch, 15. Oktober 2014

Hahn Vize-Champion in der FIA ETRC

Seit einigen Jahren findet das Finale der FIA European Truck Racing Championship jeweils Mitte Oktober auf dem Traditionskurs Circuit Bugatti in Le Mans statt.


Zu dieser Jahreszeit inmitten Frankreichs muss man bezüglich des Wetters auf alles gefasst sein. Diesmal gab es vor knapp 53.000 Zuschauern nur am Samstagmorgen leichte Verzögerungen, weil Nebelschwaden über der Piste hingen, und das 1. Sonntagsrennen wurde wegen zu nasser Piste nach zwei Einführungsrunden unter gelber Flagge gestartet.

Unter den 21 Pilotinnen und Piloten waren allein sechs aus Deutschland.

Titelverteidiger Jochen Hahn war mit knappem Rückstand als Dritter in der Meisterschaftswertung nach Le Mans gekommen. Doch der MAN-Markenkollege Norbert Kiss aus Ungarn war nicht mehr einzuholen und wurde schließlich neuer Europameister im Truckracing.

Hahn fuhr jedoch allein dreimal aufs Podium – einmal Zweiter, zweimal Dritter –  dazu noch ein 4. Platz, das reichte dem Altensteiger, um seinem spanischen Kontrahenten Antonio Albacete noch die Vizemeisterschaft abzujagen.

An René Reinerts 7.Rang in der Meisterschaft gab es zuvor schon keinen Zweifel. Mit drei Platzierungen in den Punkterängen, einmal 7. und zweimal 9., unterstrich der Lausitzer MAN-Pilot seine Position unter den Toppiloten.

Steffi Halm war nach ihrem 8.Platz im ersten Rennen auf dem besten Wege, auch in der Championatswertung in die TopTen zu fahren, bedeutete dieser Platz doch auch Poleposition im Folgerennen. Doch hier wurde die junge MAN-Pilotin schon in der Anfangsphase von einem Konkurrenten beinahe abgeschossen, da blieb am Ende nur der 13. Platz, ebenso wie im Regenrennen am Sonntag. Im letzten Rennen der Saison erkämpfte sich Halm doch noch den 10. Platz, und mit diesem Punkt schaffte sie es auch im Championat noch auf den 10. Rang – punktgleich mit dem Ungarn Benedek Major (MAN).

Ellen Lohr wollte zumindest noch einmal in die Punkte fahren, und das schaffte sie mit ihrem MAN denn auch mit dem 8.Platz im zweiten Rennen am Samstag. In den übrigen Durchläufen kam sie je einmal auf den 13., 14. und 15. Platz.

Die beiden Pechvögel des Wochenendes waren Gerd Körber und André Kursim.

Körber fing sich schon am Samstagmorgen nach dem Zeittraining, in dem er in die TopTen der SuperPole gefahren war, einen kapitalen Motorschaden ein. So blieb dem einzigen Race-by-Race-Piloten im Feld allein der Sonntag. Hier schaffte es der Rheinauer, seinen Iveco auf den 10.Platz zu fahren, ihm 2. Rennen musste er sich mit dem 12. Rang zufrieden geben.

Noch härter erwischte es tankpool24-Pilot André Kursim, er konnte nur einmal am Samstag starten, da wurde er 13. Im nächsten Rennen wurde sein Mercedes von einer defekten Zylinderkopfdichtung gestoppt. Nach der Reparatur stellte sich zusätzlich noch ein an der Strecke irreparabler Motorschaden heraus.

Ein Meistertitel ging doch noch nach Deutschland. Das Truck Sport Team Lutz Bernau gewann mit seinen beiden MAN-Piloten Antonio Albacete (ESP) und Markus Bösiger (SUI) erneut das Teamchampioat.


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